Versöhnte Vielfalt

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Nach 45 Jahren wird es mit dem „Frühling der Kirche“ endlich ernst – in meiner (beschränkten) Perspektive. 1970 beim „Konzil der Jugend“ in Taizé hat mich dies Motiv schon einmal persönlich berührt. Es geht auf eine [Vision PP. Johannes XXIII.] zurück, die er vor der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils hatte. Vorigen Dienstag (17.11.15)  wurde es mir in meiner Gemeinde noch einmal, aber unter völlig veränderten Umständen, persönlich zugesprochen, als jugendliche Vision für einen in die Jahre gekommenen Träumer: „…jetzt geschieht, was durch den Propheten Joël (3, 1) gesagt worden ist: In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben,“ so Petrus in seiner Pfingstpredigt Apg. 2, 16ff, und wir dürfen dabei sein!

Jesus erklärte weiter: „Die neue Welt Gottes kann man vergleichen mit einem Bauern und der Saat, die er auf sein Feld sät. Nach der Arbeit geht er nach Hause, schläft, steht wieder auf, und das tagaus, tagein. Im Laufe der Zeit wächst die Saat ohne sein Zutun heran. Denn die Erde lässt die Frucht aufgehen und wachsen. Zuerst kommt der Halm, dann die Ähre und endlich als Frucht die Körner. Wenn aus der Saat das reife Getreide geworden ist, lässt der Bauer es abmähen, denn die Erntezeit ist da.“ (Mk. 4, 26-29) Wer sät, muss nicht unbedingt auch selber mähen. Aber wenn niemand überhaupt etwas gesät hat, können auch keine Früchte wachsen.

… Er legte seine rechte Hand auf mich und sagte: „Fürchte Dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte, und ich bin der Lebendige. Ich war tot, doch nun lebe ich für immer und ewig, und ich habe Macht über den Tod und das Totenreich.“ (Offb. 2, 17b+18) Keine Angst vor Deiner Schwäche, keine Angst vor Strukturen, keine Angst vor Totschlagsargumenten, gib dem Verwirrer keine Macht über Dich!

„Erwarte alles von Gott, der ohne Dein Zutun Wachstum schenkt. Achte auf das, was er Dir schon gesagt hat, wie er Dich benutzen will. Hat er Dir nicht schon Träume gegeben? Er will etwas Neues schaffen – durch Dich! Wodurch will er Dir Kraft geben, wo will er Dich segnen, wo will er Dir sagen: Hab keine Angst!?“ (Clemens Pust).

No risk, no fun!

Und alles als Teamplayer, in Gemeinschaft, in engster Kooperation mit allen, die auf dem Feld mitarbeiten und die wir allzu oft mit unserem konfessionellen Tunnelblick gar nicht wahr- oder ernst nehmen.

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7 Gedanken zu “Versöhnte Vielfalt

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