Mein Fazit 2015–2016

Heute ist der letzte Tag meines „freiwilligen Jahres“! Danke Gott, danke dem Mülheimer Verband, danke der Andreas-Gemeinde Osnabrück, in der ich viele neue Freunde finden durfte, danke der Gemeindeleitung, die dieses etwas unkonventionelle Projekt ermöglicht hat! Danke aber auch meinem bisherigen Arbeitgeber, dem Bistum Osnabrück, der mich ermutigt hat, im „Jahr des Zu-Atem-Kommens“ nicht nur Pause zu machen, sondern wie im Buch Josua schon Kundschafter zu sein in einer Gemeinde und Kirche, die es geschafft hat, aus der Talsole der 80-er Jahre herauszufinden und die seitdem mit der Hilfe Gottes in eine Phase des Neuanfangs und stetigen Wachstums eingetreten ist. … Mein Fazit 2015–2016 weiterlesen

Fünf nach zwölf in Friedrichstadt

Urlaub im „Holländerstädtchen“ am Zusammenfluss von Treene und Eider, dem südlichsten Punkt von Nordfriesland. Eine faszinierende Stadtgeschichte. Glaubensflüchtlinge wurden nach dem 30-jährigen Krieg vom dänischen König eingeladen, dem geschundenen Land wieder auf die Beine zu helfen. So kamen [Remonstranten] aus den Niederlanden, [Mennoniten], Katholiken, Lutheraner, Juden und zeitweise auch [Quäker] und weitere kleine Gruppen und siedelten sich an, um „es zu schaffen“. Gemeinsam im Stadtrat! Besonders die Remonstranten sorgten immer wieder dafür, dass den anderen Minderheiten Toleranz und Akzeptanz widerfuhr. 1938 gelang das allerdings nicht mehr. Die Christen Friedrichstadts vermochten es nicht, die jüdische Gemeinde vor der Vernichtung zu bewahren … Fünf nach zwölf in Friedrichstadt weiterlesen

„…ohne Beschränkungen und Ängste.“

Erst heute entdeckt: In der Gruppe evangelikaler Pastoren war auch Mike Bickle, Leiter des 24/7-Gebetshauses [IHOP] in Kansas-City. Die Gründung des [Gebetshauses Augsburg] geht nicht nur, aber wesentlich auf seinen Einfluss zurück. Mike Bickles exegetische Positionen (Naherwartung) sind umstritten. Auch die Kooperation des Augsburger Gebetshauses mit Extrem-Charismatikern bei den jährlichen „[Mehr!]-Kongressen“ (u.a. Heidi Baker, Walter Heidenreich) sehe ich kritisch, weil sie der Frage nach emotionaler Manipulation standhalten muss. Evangelikalen wie Katholiken in Deutschland fällt es nach wie vor schwer, jahrhundertealte Differenzen, ja auch gegenseitigen Hass zu überwinden und sich auf das versöhnende Wirken des Heiligen Geistes zu verlassen. Beten und … „…ohne Beschränkungen und Ängste.“ weiterlesen